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Visionssuche im Salzkammergut

Visionssuche Juni 2014 in Strobl am Wolfgangsee mit Christian Kirchmair

Heuer ist es sechs Jahre her, dass ich bei Christian Kirchmair im Salzkammergut bei einer Visionssuche teilgenommen habe. Seit dieser Zeit verbindet mich ein freundschaftliches Band mit Christian und einigen Teilnehmer_innen.

 

Heuer werde ich im Mai als Teammitglied die Visionssuche im Salzkammergut bei Christian von 5. bis 17. Mai unterstützen und einen Teil meiner Dankbarkeit und Freude über meine eigene Visionssuche dem einen oder anderen Teilnehmer oder Teilnehmerin weitergeben können. Mit diesem Text lasse ich meine Erinnerungen an diese transformierenden 12 Tage im Salzkammergut aufleben und gebe Dir einen Einblick in meine persönlichen Erfahrungen.

 

Die Visionssuche ist ein Übergangsritual, das auf den Traditionen der nordamerikanischen Indianer fußt. Meredith Little und Steven Foster – amerikanische Forscher – haben alte Traditionen der Übergänge in eine moderne und für uns anwendbare Form gegossen.

Christian Kirchmair begleitet nun seit über 14 Jahren Menschen auf ihren Ritualen.

Die Vorbereitungszeit in Strobl am Wolfgangsee

Der 12tägige Workshop ist in drei Bereiche unterteil. Es fängt mit einer Vorbereitungszeit in der Gruppe an, in der jeder Einzelne auf die Reise zu sich selbst vorbereitet wird. Rituale, Gesprächsrunden und das sogenannte Spiegeln ermöglicht es jedem Teilnehmer seinen Satz, der die Auszeit kennzeichnet, zu finden. Zwischenzeitlich wird getanzt, gefeiert, gesprochen, gegessen und sowohl innerlich und äußerlich auf die bevorstehenden Tage vorbereitet. Wir zelten auf dem Grundstück von Christian in Strobl am Wolfgangsee, verbringen viel Zeit im Freien oder im großen Gruppenraum im Haus. Wir kochen und essen gemeinsam, lernen uns kennen. Hören unsere eigene Geschichte und die unserer Weggefährten.

Die Auszeit auf der Alm

Eigentlich wird nichts mitgenommen. Die nächsten vier Tage dienen dazu, möglichst weit weg vom Alltag und möglichst nah zu sich selbst und der Natur zu kommen. Das nötigste wie eine Regenplane, eine Isomatte und ein Schlafsack und etwas zu trinken ist dabei. Jegliche Möglichkeit sich abzulenken, wie Essen, Handy, Bücher oder Schreibutensilien bleiben im Basislager. Nun ist es so weit. Jede Teilnehmerin hat für sich den individuellen Satz, die Frage für die eigentliche Visionssuche gefunden. Die Freude und die Nervosität sind groß. Viele Fragen bilden sich in meinem Kopf. Wie wird es mir ergehen? Allein im Wald auf der Alm? Ohne Essen? Die letzte Nacht sollen wir durchwachen. Was wird passieren? Was werde ich erleben? Ich spüre eine Anspannung in mir.

Die Ankunft – die Vorbereitung – mein Platz

Eingeleitet durch eine Wanderung zum Ritualplatz beginnt die Kernzeit, in der jeder Teilnehmer für sich allein und fastend vier Tage und Nächte auf der Alm verbringt. Wir erreichen die Alm auf ca. 1500 Höhenmeter gelegen, eine weite, buckelige Fläche öffnet sich uns. In der Mitte steht eine kleine Hütte, sie wird die Basis für die nächsten Tage sein. Hier wohnen Christian und die Betreuerinnen. Sie werden die nächsten Tage viel singen, das Feuer bewachen und das Feld für die Gruppe halten. Sie werden für den Notfall da sein, eine heiße Suppe bereitstehend haben und für ein Gespräch, für zu viele Gefühle ein Auffangbecken sein.

 

Auf der Alm grasen friedlich Kühe. Es ist ein sonniger, milder Tag. Die Wetterprognose verspricht uns nicht besonders warmes, jedoch auch kein regnerisches Wetter. Nach einer Stärkung beginnt für jeden aus der Gruppe die Suche nach „seinem“ Platz. Ich streife auf der Alm herum. Klettere zuerst einen steilen Anhang hinauf, um in ein Waldstück zu gelangen. Im Waldstück findet sich für mich kein geeigneter Platz – zu steil, zu offen – fühlt sich nicht gut an, ich bewege mich weiter, lasse mich treiben, mache mir Gedanken, ob ich überhaupt einen Platz finden werde. Es vergeht einige Zeit. Ich sehe immer wieder den einen oder die andere Teilnehmerin. Ich halte mich von ihnen fern auf meiner Suche nach meinem Platz. Ich gehe den einen Hügel hinunter, auf der anderen Talseite wieder hinauf. Ein Platz, der mir gut gefallen könnte. Oben auf einer Kuppe, trotzdem gut geschützt im dichten Wald. Ein weicher, gerader Platz zwischen mehren Bäumen und Sträuchern. Ich schaue mich weiter um, erkunde die direkte Umgebung. Setze mich auf den Platz, meditiere und Frage den Platz, ob ich hier die nächsten vier Tage bleiben darf. Es geht mir gut. Die Entscheidung ist gefallen. Das ist mein Platz. Ich bin glücklich, einen Platz für mich gefunden zu haben. Nach insgesamt mehreren Stunden unterwegs gehe ich langsam zurück zur Hütte, zum Stützpunkt. Der hereinbrechende Abend versprüht seine ersten Boten. Es kommt ein kühler Wind auf, die Sonne senkt sich, die Schatten über der Alm sind lang geworden.

Letzte Besprechungen und Vorbereitung für die viertägige Visionssuche.

Die letzte Nacht mit der Gruppe

Unsere letzte Mahlzeit. Ich erlebe viele Gemeinsamkeiten. Gesichter, die Vorfreude und Anspannung und Nervosität ausstrahlen. Wir reden gedämpft - dann lachen wir laut auf. Letzte Anweisungen bereiten uns auf die kommenden Tage vor. Diese Nacht schlafen wir noch zusammen, aber nicht in der Hütte, sondern im Freien unter einer großen Plane vor der Hütte. Zum Sonnenaufgang macht sich jeder von uns schweigend auf, um zu seinem Platz für die nächsten vier Tage und Nächte zu gehen.

Wir richten unser Lager für die erste Nacht auf der Alm her.

Mein Zuhause

Wasser, Schlafsack, Isomatte, ein Regentarp und viele Schichten Kleidung werden mein Zuhause für die nächsten Tage sein. Ich richte mich ein, bereite alles vor, um vor allfälligem Regen geschützt zu sein. Lege mich hin - schlafe noch ein paar Stunden. Wache wieder auf. Ich bin etwas verwirrt, kenne mich einen Augenblick nicht aus, wo ich hier bin, habe wohl intensiv geträumt, kann mich an den Inhalt jedoch nicht erinnern. Ich trinke ein paar Schluck Wasser, komme langsam zu mir, finde zurück zu diesem Platz und meiner Challenge.

 

Ich streife durch die Gegend, mache mich vertraut mit der Gegend. Meide, wie uns geraten wurde, jeden Kontakt mit meinen Mitstreitern, bleibe für mich, mir ist es wichtig, alles richtig zu machen, möglichst tief in die Quest einzutauchen. Wie immer dies gelingen würde.

 

Der erste Tag zieht sich lange hin. Der Hunger überkommt mich alle paar Stunden und vergeht ebenso nach einiger Zeit wieder. Ich bin hauptsächlich mit Überleben beschäftigt, mit Nicht-Essen, mit Nicht- am-Handy-Herumtippen, mit mich Nicht-Ablenken, mit Nicht-irgendetwas-Lesen, mit Nicht-noch- irgendetwas-Erledigen. Meine Gedanken kreisen um meinen normalen Alltag, meine Sorgen und Gedanken, meine Routinen und Herausforderungen.

 

Ich lege mich früh hin, bin müde und fühle mich geschwächt. Meditiere, schlafe ein. Immer wieder wache ich auf… schaue herum… alles ruhig… keine wilden Tiere, die mich fressen wollen…schlafe wieder ein.

Der lange Tag

Ich wache sehr früh auf. Gehe zum Buddy Platz – er ist das Sicherheitsnetz, das mich mit meinem Buddy ein Mal pro Tag kommunizieren lässt, indem ich eine Nachricht hinterlasse - und mache mich auf zu einer Wanderung ins Ungewisse.

 

Ich streife ziellos in den Wäldern herum, lasse mich treiben, vermeide Wege oder Forststraßen. Gelange an eine Quelle, die unterhalb eines Steines heraussprudelt. Ich entscheide mich hier zu verweilen, zu meditieren und nach Innen zu schauen. Ich mache ein kleines Ritual, um mich für etwas Altes zu bedanken und mich zu verabschieden. Die Bäume und Pflanzen, die Moose und Steine scheinen mit mir zu reden, lebendig zu sein – Bewusstsein zu haben. Ein starker Platz, genau richtig, um loszulassen und in mein Herzen zu kommen.

 

Gehe weiter, steil einen Hang hinauf, atme tief den Wald ein. Spüre das Leben in mir. Ich bin sehr aufmerksam, immer mehr gelingt es mir mit all meinen Sinnen hier an diesem Ort zu sein, an dem ich gerade bin – einzuatmen, zuzuhören, zu riechen und zu schmecken. Ich spüre die Sonne auf meiner Haut, genauso wie den Windhauch, der über meine Körperhaare streicht.

Einbruch der Nacht bei der Auszeit auf der Alm

In der Zwischenzeit bin ich schon mehrere Stunden unterwegs. Ich fühle mich sehr fit, voller Energie und Erlebnisdrang, Euphorie pocht in mir wie das Herz in meiner Brust. Ich bin weder hungrig noch müde. Ich gelange in ein schmales Tal, in dem ein wunderschöner Bach über Steine fließt. Das Wasser hat kleine Mulden – Badewannen – aus dem Untergrund ausgespült. Ich entscheide mich ein Bad zu nehmen. Nackt lege ich mich ins eiskalte Wasser - das Leben prickelt auf meiner Haut, ich bin wach, fühle mich verbunden mit der Natur, die mich umgibt, bin mutig und entschlossen. Ich fühle mich wie ein Abenteurer, wie ein Mann der Natur und Wildnis. Mir ist kalt. Ich steige aus dem Wasser, trockne mich so gut wie möglich wieder ab, ziehe mich an und gehe weiter den Berg hinauf.

 

Ich besitze einen guten Orientierungssinn. Ich überlege mir, wenn ich dort hinauf gehe, zum Grat, oberhalb der Baumgrenze, müsste ich auf der anderen Seite runtergehen können und zu der Alm und somit zu meinem Platz zu kommen. In der Zwischenzeit ist früher Nachmittag, ich bin bereits viele Stunden unterwegs. Ich komme bei zwei Almhütten vorbei, bei denen Menschen sind. Ich entscheide mich jedoch ihnen aus dem Weg zu gehen und weiter das sich öffnende Hochtal hinaufzuschreiten. Der Weg ist länger und anstrengender als ich dachte. Langsam kommen mir Zweifel auf, ob ich hier wirklich weiterkomme und über den vermeintlichen Sattel Richtung Alm zusteuere. Erschöpfung breitet sich nach und nach in mir aus. Trotzdem gehe ich weiter.

 

Ich bin noch immer in einer Art Rauschzustand. Ich gelange in immer gebirgigere Höhen. Gehe hinweg über die Baumgrenze, die Landschaft verändert sich immer mehr zu einem Hochgebirgspanorama. Der Wind weht stärker und ist auch kühler. Latschenfelder breiten sich vor mir aus. Kein gutes Zeichen. Ohne Weg sind sie unpassierbar. Rechts zweigt ein Weg in Richtung einer Bergspitze ab… Das kann nicht der richtige Weg sein. Ich gehe geradeaus weiter. Immer mehr Latschenfelder tauchen vor mir auf.

 

Da komme ich nicht weiter. Ufff. Alles wieder zurück? All die Umwege und Hänge und Waldrücken? Aber der sichere Weg zu meinem Schlafplatz. Ich setze mich hin. Ich denke nach. Es verlässt mich der Mut und ich fühle mich niedergeschlagen. In diesem Moment bewegt sich etwas in ca. 100 Meter Entfernung. Zuerst denke ich mir, es ist ein Jäger – ich erkenne einen Menschen - in grün gewandet, er ist aufgestanden und schaut zu mir herüber. Ich entschließe mich hinzugehen und zu fragen, wo es einen Weg gibt zu der Alm, deren Namen ich gar nicht kenne.

 

Immer deutlicher erkenne ich einen großgewachsenen Mann, eingehüllt in einen grünen Poncho. Erst wenige Schritte vor dem hünenhaften Mann, erkenne ich ihn. Es ist Reinhard, der Älteste aus der Gruppe der Betreuer der Visionssuche. Ich freue mich sehr. Lache über mein gesamtes Gesicht. Wir umarmen uns. Es ist ein magischer Moment. Zuerst allein und ohne Orientierung, etwas verzweifelt. Nun plötzlich diese Begegnung mit dem „weisen alten Mann“. Wow, was für ein schöner und eindrücklicher Moment. Ich fühle mich auf einen Schlag wieder gut, die Energie und Zuversicht kehrt zurück. Wir reden miteinander und tauschen uns aus. Er hat selbst eine Nacht Auszeit genommen und die Nacht hier heroben verbracht. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen und ich fühle mich viel leichter. Reinhard beschreibt mir, wie ich auf bestem Weg zurück zu meinem Camp kommen kann. Mir bedeutet diese Begegnung mit der männlichen Kraft und Orientierung sehr viel. Ich verabschiede mich von Reinhard, wünsche ihm noch alles Gute auf seinem Weg und trete den Weg retour zur Alm an. Es ist in der Zwischenzeit schon später Nachmittag geworden. Ich gehe einige Zeit den Weg zurück, den ich heraufgekommen bin. Zweige dann jedoch bei einer Weggabelung ab, gehe ein Hochtal entlang Richtung Alm und gelange bei Einbruch der Dunkelheit an meinem Platz zurück.

 

Die nächsten 24 Stunden schlafe ich fast durchgehend. Hin und wieder wache ich auf, wie aus einer anderen Welt kommend orientiere ich mich wo ich bin. Bleibe etwas verwirrt wach und dämmere wieder ein.

Die nicht durchwachte Nacht

Die letzte Nacht sollen wir durchgehend wach bleiben. Meditieren, zu unserem persönlichen Gebet kommen, unsere Frage, mit der wir in die Quest gegangen sind, nochmals stellen und eine tiefe innere Einsicht darüber erhalten. Ich wusste, dass dies für mich sehr schwierig sein würde – wach zu bleiben, nicht einzuschlafen, nicht wegzudämmen in eine andere Wirklichkeit. Und so ist es bei mir auch. Irgendwann bin ich ins Land der Träume hinübergewechselt.

 

Sehr früh bin ich wieder aufgewacht. Die letzte Nacht liegt hinter mir. Die letzte Aufgabe nur zum Teil erfüllt. Ich packe meine Sachen zusammen und breche voller Erfahrungen und vollgesogen von mir selbst und der Natur und den mich umgebenden Kräften auf, um zurück in den Kreis der Menschen zu gehen.

 

Nach und nach treffen alle Visionssuchenden bei der Hütte ein. Christian und seine Helfer empfangen uns. Jeder von uns schreitet durch ein imaginäres Tor und wird von ihnen empfangen. Wir versammeln uns um die Feuerstelle. Ich sehe in erschöpfte und glückliche Augenpaare. Die Gesichter meiner Kollegen und Kolleginnen haben sich verändert. Ich freue mich alle wieder zu sehen. Wir umarmen uns, schauen uns an, stehen im Kreis, halten uns an den Händen, spüren die Verbindung. Wir sind dankbar, glücklich, stehen gut auf unseren Beinen.

Die Visionssuche Gruppe mit dem Betreuerteam

Walk the Talk

Die anschließenden Tage dienen dazu, das Erlebte zu integrieren, die Erfahrungen zu teilen und die Veränderungen in den Alltag zu bringen. Wir führen viele Gespräche und erzählen und berichten von unseren Erlebnissen, Eindrücken, Herausforderungen und Erkenntnissen. Eine ausgelassene Stimmung breitet sich aus. Es wird viel gelacht. Wir sind sehr verbunden miteinander. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin teilen die eigene Geschichte mit allen anderen.

Wieder zu Hause

Einige Tage später bin ich heimgekommen mit einem sehr großen Bild in mir. Ich stelle es mir wie ein mexikanisches Wandgemälde – ein „Murales“ vor. Genauso bunt und vielfältig, voller Einzelheiten, Lebensfreude und voller Geschichten aus dem Leben. Gezeichnet in den vielfältigsten Farben ein großes Ganzes ergebend, wenn ich von weitem darauf schaue und umso näherkommend immer detailreicher werdend. Ein Mosaik so vielfältig und auf so vielen Ebenen mein Innenleben reflektierend, dass es noch ganz unfassbar ist. Ein Bild gemalt aus der so ereignisreichen und vielfältigen Zeit während des Seminars bei Christian Kirchmair.

 

Das Gesamtbild ergibt mein gerade erlebtes und gefühltes Innenleben wieder. Ich bin sehr bewegt und berührt und berührbar. Sehr nah bei mir und in mir, mich sehr vielfältig spürend. Weich, traurig, lustvoll und gleichzeitig voller Kraft und Stärke ein Lebensgefühl wie ich es immer haben wollte und mir lange erhalten möchte.

 

Dieses Bild ist gezeichnet von der viertägigen Auszeit in der Natur auf der Alm in der wunderbaren Natur des Salzkammerguts. Es ist gemalt aus dem Fasten, dem Allein sein, dem ganz auf mich zurückgeworfen sein und der vielen Zeit mich mir, meinem Thema und der Natur ganz zu öffnen. Von den Erlebnissen die ich auf meinen Wanderungen und Streifzügigen am Berg und den Träumen und inneren Erlebnissen in den Nächten, während meiner Meditationen erlebt habe. Aber auch gemalt von den beiden Leitern Christian und Marascha, die mich und die Gruppe mit viel Liebe und Bewusstsein auf die vier Tage vorbereitet haben. Die mit ihren Liedern, Fragen, Spiegeln und ihrer Präsenz eine Hängematte aufgespannt haben, in die wir Teilnehmer uns fallen lassen konnten, um Altes abzulegen, um uns dem eigenen Prozess und den Kern der Visionssuche hingeben zu können und um in Sicherheit und Geborgenheit mit unserer inneren Vision wiedergeboren zu werden. Wir waren ausgesetzt und auf uns gestellt und dabei geborgen und beschützt und getragen. Ich spüre in mir ein Bild, dass voller Dankbarkeit und Freude und Bewegtheit ist.

 

Das Bild wurde genauso von den vielen tiefen Begegnungen mit den Männern und Frauen der Quest gemalt. Menschen, die sich sich selbst gestellt haben, nicht weggelaufen sind, in ihre Themen und Gefühle gekommen sind, um zu wachsen und mehr zu werden, wer sie immer schon sind. So viele Gefühle und Berührungen, Lachen und Weinen, sehen und erkannt werden geben diesem Bild tiefe und leuchtende Farben.

 

Ich komme mit so vielen Erlebnissen und Eindrücken und Veränderungen nach Hause, dass ich dies im Moment noch gar nicht fassen kann. Die nächsten Wochen verbringe ich mit "to walk my talk" – das Erlebte in meinem Alltag zu leben. Mir dieses innere so reichhaltige Bild wieder herzuholen hilft mir in dieser für mich so wichtigen Energie zu bleiben.

Wenn Dich diese Arbeit interessiert oder Du Dich in einem ähnlichen Prozess von mir begleiten lassen möchtest, schreibe mir und informiere Dich auf meiner Webseite über meine Angebote in der Natur.

Mehr Informationen

Wenn Du Dich für Visionssuchen interessierst, schau Dir die Webseite von Christian Kirchmair an. Er bietet jedes Jahr mehrere Quests an.

 

Christian Kirchmair – Visionssuchen – Zeremonien in der Natur

https://christian-kirchmair.at/

 

Wenn Dich dieser Text inspiriert oder bewegt hast, Fragen in Dir aufgetaucht sind, schreibe mir, ich freue mich von Dir zu hören.

 

Thomas Manhartsberger

ganz.erfüllt.leben

thomas@manhartsberger.at

https://www.manhartsberger.at

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